Mobilität

Eines der langwierigsten Probleme in der Wachau war die Schwierigkeit, die Region mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen zu können. Zwar gab es die historische Wachaubahn, aber die Strecke wurde immer weniger unterhalten und sukzessive stillgelegt. Gleichzeitig ergänzten Busse die nicht von der Bahn bedienten Abschnitte der Wachau nur unzulänglich.

Seit 2012 wird die Wachaubahn als Tourismusbahn geführt und kann so in ihrem denkmalgeschützten Bestand erhalten werden. Die Hauptlast des öffentlichen Verkehrs trägt aber ein Bussystem, das beide Donauufer das ganze Jahr und auch an Wochenenden bedient, das linke Donauufer im Stundentakt und das rechte Donauufer im Zweistundentakt. Dazu kommen Busse in den Spitzer Graben, in den Naturpark Jauerling, zu Stift Göttweig sowie zu Stift Melk und zum Uni-Campus Krems.

Ergänzt wird das Angebot durch das erste flächendeckende Fahrradleihsystem im ländlichen Raum (nextbike) sowie Verleihstellen für Elektromobilität.

Mobilitätszentrale Wachau

 

 



Wachaubus

Erneuerbare Energie

Auch wenn die Wachau aufgrund ihres Status als Weltkulturerbe nur beschränkte Möglichkeiten hat, bestimmte Technologien zur Energiegewinnung zuzulassen, will die Region trotzdem ihren Beitrag zu den Energieautarkiezielen des Landes Niederösterreich leisten.

Gemeinsam mit der Partnerregion Dunkelsteinerwald ist die Wachau auch als Klima- und Energiemodellregion anerkannt. Neben Schwerpunkten bei der Aufklärungsarbeit zu Energieeffizienz sollen auch neue und innovative Technologien entwickelt und eingesetzt werden, wie z.B. die geniale Idee der Stromboje.

Klima- und Energiemodellregion Wachau-Dunkelsteinerwald
Klima- und Energiemodellregion Krems

 

 

  Stromboje