Obstbau

Eine wichtige Ergänzung zum Weinbau in der Wachau stellt der Obstbau dar. Insbesondere die Marille ist typisch für die Wachauer Landwirtschaft. Ihre Blüte rund um Ostern stellt jedes Jahr der Start in die Tourismussaison dar. Auch bei der Reife der Früchte kommen tausende Besucher in die Wachau, um die besonders aromatischen Früchte als Obst, Marmelade oder Marillenknödel mitzunehmen bzw. zu verzehren.

Der Marillenstandort Wachau ist vom klimatologischen Standpunkt an der Grenze. Es gibt immer wieder Jahre, wo die empfindliche Blüten späten Frosteinbrüchen zum Opfer fällt oder die Bäume aus anderen Gründen wenige Früchte tragen. Dennoch besteht weitestgehend Einhelligkeit darüber, dass die traditionellen Sorten der Wachau erhalten bleiben müssen.

Zu diesem Zweck hat sich nach dem Vorbild der Vinea Wachau ein Verein gegründet (Verein zum Schutz der Wachauer Marille).

Abseits des Talbodens hat sich bis heute auch eine sehr vielfältige landwirtschaftliche Struktur erhalten, besonders am Übergang ins Waldviertel. Im Spitzer Graben befasst sich ein eigener Verein, Marivino, mit diesen besonderen Bedingungen.

Die größeren erwerbsmäßig orientierten Marillenproduzenten der Region haben sich außerdem zur Genussregion Wachauer Marille g.U. zusammengeschlossen.

Marillenmeile Rossatz-Arnsdorf
Verein zum Schutz der Wachauer Marille
Genussregion Wachauer Marille g.U.

Verein Marivino

 


Marillen