Baukultur und Landschaftsbild

Dieses Thema ist für die Wachau von besonderer Bedeutung, ist es doch vor allem das charakteristische Orts- und Landschaftsbild, das der Erhebung zum UNESCO-Weltkulturerbe zugrunde liegt.

Viele Aspekte dieser Fragen lassen sich vor allem durch hoheitliche Planung steuern. Der Arbeitskreis unterstützt daher Initiativen der zuständigen Behörden, entsprechendes Instrumentarium dafür zu entwickeln. Wichtige Schritte waren hier die gemeinsame Erarbeitung von Richtlinien für die Beurteilung der Landschaftsverträglichkeit von Siedlungserweiterungen oder die Arbeit an Grundlagen für die Ausweisung von "Wachauzonen" als wesentliche Elemente für die Steuerung der baulichen Entwicklung in den Wachauer Ortskernen.

Dazu befassen wir uns laufend, in Kooperation mit unseren Partnern im Weinbau, mit Möglichkeiten zur langfristigen Sicherung der Erhaltung der Trockensteinmauerterrassen.

In anderen Feldern steht uns hier noch einige Arbeit bevor. So gibt es in der Frage des Interessensausgleiches zwischen Wiesenerhaltung und Christbaumzucht im Naturpark Jauerling-Wachau trotz jahrelanger Gespräche und etlicher Grundlagenstudien nach wie vor keine unmittelbare Aussicht auf Erfolg.

Bundesdenkmalamt

 


Spitz und Hofarnsdorf